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Alt 13.03.2018, 11:24   #201   nach oben
Hallmackenreuther
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Also für den Preis finde ich den Ferrari 365 mehr als akzeptabel, da hat KK schon deutlich Schlimmeres verbrochen:




Klar darf man vom Looksmart mehr erwarten, aber d.h. noch lange warten und mindestens das 3-fache löhnen. Also ich könnte mich mit dem KK anfreunden.
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Wenn man nicht die Fresse halten kann - einfach mal Ahnung haben.
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Alt 13.03.2018, 12:08   #202   nach oben
120y
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Alt 13.03.2018, 12:44   #203   nach oben
Gulf_LM
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Am meisten stören mich ehrlich gesagt die Felgen - der innere Ring ist zu dick, dadurch die Speichen zu zierlich, die wirken, als wären die 1:20.

Den 365/400i fand ich schon immer einen der schönsten moderneren Ferraris, damals.
Da war mal ein traumhafter in dunkellila Titelstar der Auto Zeitung... toll.

http://2.bp.blogspot.com/-5exR7gLsuF...utozeitung.jpg
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Alt 13.03.2018, 20:15   #204   nach oben
raidou
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Für mich käme er auch nur in dunkelblau in Betracht.
Ich kämpfe noch mit mir, ob die Formschwächen gerade im Dach-/Fensterbereich durch einen dunklen Neulack für mich ausreichend zu kaschieren wären.
Es ist halt alles zu weich und gewölbt ausgefallen und das macht die sonst so expressive Linie dieses Klassikers leider zunichte.
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Am Ende wird allet gut, nur davor is manchmal echt scheiße...
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Alt 14.03.2018, 08:45   #205   nach oben
die_matrix
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Wenn alles gut läuft, gibt es vielleicht heute Abend eine Vorstellung vom Alfa Spider
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Alt 15.03.2018, 00:13   #206   nach oben
Gulf_LM
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Grade sehe ich, beim 365er sieht das fast aus, als wären die Auspufftöpfe nur so drunter gepappt, ohne Rohr nach vorne.
Ich hoffe, das ist eine optische Täuschung.
Bin auf die erste Vorstellung sehr gespannt.

Einer meiner liebsten "erschwinglichen" Ferraris, den hätte ich sehr gerne als Modell.
Aber so habe ich arge Zweifel, ob der mich nicht nerven würde.
Da bereits die eigentlich schönen anderen KK Ferraris mit den ultramisslungenen Felgen sehr entwertet wurden, sehe ich da keine Lernkurve bei KK.
Schade.
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Alt 15.03.2018, 00:44   #207   nach oben
columbo
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Was hat man heutzutage von einem diecast 1:18 Modellauto in der Preisregion von UVP 69 € in puncto Modelltreue zu erwarten ?

Nicht viel, und das würde ich dem Hersteller nicht anlasten.

Gelegentlich geh ich mal zu Karstadt/Kaufhof in die Spielwaren (!) Abteilung und da findet man für BBurago/Maisto "Spielzeug Autos" d.h. aus Sicht der Warenhausbetreiber Artikel für "Kinder" für recht opulente Preise zwischen 40-50 EUR!

Der Mainstream mit den Hausmarken, sei es BoS, KK, CMR usw. ist mit heisser Nadel gestrickt, so viel Neuheiten wie möglich und so günstig produziert wie möglich, weil sich in dieser "abstrusen" Branche nur noch Neuheiten verkaufen, d.h. im Zeitfenster von 1-3 Monaten. Gerade zu absurd ist es dann, wenn hochwertige all open diecast Modelle als Restposten verramscht werden, gleichzeitig jede Menge minderwertige "Neuware" versucht wird, an den Sammler zu verticken und ihm das Geld aus der Tasche zu locken.

Ich weiß nicht, warum sich der Sammler so sehr an sog. Neuheiten orientiert, ein Jaguar aus den 60 Jahren ist gewiss keine Neuheit, auch ebenso wenig ein Ferrari aus den 80er Jahren. Und modelltechnisch gesehen haben sich die Modelle innerhalb von Jahrzehnten nur marginal verbessert, ein 20 Jahre alter Exoto oder diecast BBR oder auch GMP ist immer noch TOP und ist heutzutage nur noch von hochpreisigen CMCs zu toppen, Autoart ist da nicht zuletzt wegen der zuviele Plastikteile-Politik als High End Hersteller grandios gescheitert.
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Geändert von columbo (25.03.2018 um 03:55 Uhr)
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Alt 15.03.2018, 03:20   #208   nach oben
eschermodellbahner
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Zitat:
Zitat von columbo Beitrag anzeigen
... Autoart ist da grandios nicht zuletzt wegen der zuviele Plastikteile-Politik als High End Hersteller grandios gescheitert.
Ich denke, dass hier zwischen den Rückmeldungen aus den Social Media und der kaufmännischen Seite unterschieden werden muss. Ist es sicherlich so, dass AUTOart Kunden aus dem Umfeld der Social Media verloren hat. Aus meiner persönlichen Sicht verkauft sich AUTOart nachwievor. Das ist umso so überraschender, da ich meine Kunden geraden aus dem Social Media-Umfeld gewinne. Dazu kommt dass wir sogar die Situation haben, dass viele neue Modelle teilweise nicht verfügbar sind.

AUTOart wäre gescheitert, wenn weiterhin Diecast-Modelle produziert worden wären. Man kann zu Composit stehen wie man will, ohne das neue Verfahren gäbe es wahrscheinlich keine AUTOart-Modelle mehr. Nur durch das Verfahren war es möglich, mit den sinkenden Auflagen die Preise auf dem aktuellen Niveau zu halten.

Und nun wieder zu KK-Scale. Aufgrund der Diskussionen hier im Forum, habe ich mich abschrecken lassen und habe die Modelle erst nicht angeboten. Naja, als ich dann öfters angesprochen wurde, habe ich die Modelle doch ins Programm genommen. Selbst war ich dann überrascht, dass sich die Modelle trotz der Kritik hier verkaufen liessen. Teilweise habe ich die Kunden auf die Probleme hingewiesen, ihnen war es einfach egal und haben trotzdem bestellt.

Insgesamt ist das sicherlich alles kein Selbstläufer mehr. Das betrifft AUTOart, KK-Scale als auch viele andere Marken. Die hier diskutieren Themen sind auch aus meiner Sicht fachlich zum größten Teil gerechtfertigt. Wird die Latte hoch gelegt, wird es für alle Hersteller schwierig. Aber es muss dabei bedacht werden, dass wir hier auf Sammler treffen, die eher an der Spitze der Pyramide stehen. Und hier haben wir die Situation, dass viele Hersteller den Ansprüchen nicht gerecht werden. Mein Eindruck ist, dass das von den Herstellern bewusst in Kauf genommen wird, was aus wirtschaftlichen Gründen wahrscheinlich auch richtig ist.
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Alt 15.03.2018, 07:52   #209   nach oben
44CMN
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Zitat:
Zitat von columbo Beitrag anzeigen
Was hat man heutzutage von einem diecast 1:18 Modellauto in der Preisregion von UVP 69 € in puncto Modelltreue zu erwarten ?
Was bitte schön hat der Preis mit der Modelltreue zu tun? Ob ein Modell 30 oder 300 € kostet ist doch für die Formgenauigkeit völlig egal, dass das "Billig"-Modell einfacherer Details hat, eingegossene Fensterrahmen oder Türgriffe oder so, sehe ich ein, aber warum der Preis eine Rechtfertigung für eine besch... Form sein soll, erschließt sich mir nicht. Andere Hersteller - man schaue beispielhaft die Norevs an, die es auch in Die-Cast-geschlossen gibt, wie den 123 Coupé z.B. - leisten sich diese Schnitzer nicht, und das zu gleichen Preisen.

Bei KK ist leider mindestens die Hälfte der Modell ein Griff ins Klo, wenn man den S123, den E23 oder den Hebmüller anschaut, läuft es mir kalt den Rücken runter.

Und schließlich, warum soll es 10 oder 20 € mehr kosten, eine Form richtig zu bauen? Den Ferrari 365 GT4 2+2 mit halbwegs gerader A-Säule und geradem Dach zu bauen wäre mit Sicherheit nicht teurer gewesen...
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Alt 15.03.2018, 08:19   #210   nach oben
Katerjan
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Ich arbeite in der Videospiel Branche und habe ebenfalls mit Autos zu tun.
Und ich muss sagen da besteht sogar ein ziemlich großer Zusammenhang.

Wir haben mit genau den gleichen Problemen zu kämpfen, wenn wir Autos für Videospiele produzieren, denn in beiden Fällen werden die Autos in CAD Programmen am PC geplant.
Besonders die älteren Autos (vor 2005) machen Probleme, weil es meist keine 3D Daten gibt.
Das bedeutet du musst entweder das Auto scannen (was sehr teuer ist) oder du hast einen talentierten 3D-Modeller, der das Auto nur von Fotos nachbaut (das Gehalt für jenen ist ebenfalls sehr teuer).
Wenn du also sparen musst, hast du einen weniger talentierten Künstler und das Modell hat offensichtliche Schwächen.
Im Endeffekt ist das ist eine reine Kosten/Nutzen Frage.

Grüße,
Jan

Geändert von 44CMN (15.03.2018 um 08:40 Uhr)
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Alt 15.03.2018, 08:40   #211   nach oben
44CMN
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Das überzeugt mich ehrlich gesagt überhaupt nicht, denn:

1. es gibt ja auch günstige Modelle, die überaus gelungen sind
2. auch in Zeiten, als man Modelle noch nicht von Datensätzen aus entwickelt hat, gab es ganz hervorragend gelungene Modelle, schau dir mal die Faller 1:43 der Momory-Cars-Serie an

Allenfalls besteht ein mittelbarer Zusammenhang, einfach weil man aufgrund des Kosten-/Zeitdrucks die Modelle nicht mehr prüfen bzw. ändern kann oder will.

Das viel größere Problem ist die Umsetzung der Daten in ein Modell, da es eben nicht 1:1 übertragbar ist, was man einscannt.
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Alt 15.03.2018, 09:04   #212   nach oben
911jp
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Also ja, das ist natürlich schon bekannt und ebenso logisch bis zu einem gewissen Grad.
Genauere Arbeit (und zwar vom ersten bis zum letzten Schritt der Prozesses) bedarf längerer Zeit (natürlich ebenfalls vom ersten bis zum letzten Schritt).
Und diese somit gesamt längere Entwicklungszeit bedeutet gesamt einen höheren Kostenaufwand. Trotzdem gibt es wie oben geschrieben auch Firmen, die doch beides unter einen Hut bringen.

Was jedoch so kaum argumentierbar ist, sind die vielen eindeutigen, großen Formmängel (herstellerübergreifend)
Denn diese würden oftmals lediglich einen 3 Sekunden-Kontrollblick benötigen, um als eindeutig falsch identifiziert werden zu können - keine weiteren 3 Wochen. So eben das von 44CMN genannte Beispiel -

Zitat:
Zitat von 44CMN Beitrag anzeigen
Den Ferrari 365 GT4 2+2 mit halbwegs gerader A-Säule und geradem Dach zu bauen wäre mit Sicherheit nicht teurer gewesen...
Ein einziger Blick auf ein beliebiges Photo dieses Fahrzeuges gibt klar Auskunft über dessen klare, gerade Linien.
Es gibt sicher formal anspruchsvolle Formen wo das nicht so einfach ist, hier jedoch absolut.
Es wäre also, wie 44CMN schrieb, hier mit ziemlicher Sicherheit nicht teuer gewesen, A-Säule und Dach gerade statt gewölbt zu entwickeln

Ebenso hätte es wohl nicht mehr gekostet, dem neuen Alfa Spider Felgen in (halbwegs) korrekter Größe zu spendieren.
Wer weiß, vielleicht wären die Räder sogar etwas günstiger in der Produktion geworden, wegen der vielen eingesparten Gummi-Millimeter

So sieht das ansich nette KK Modell mit seinen Zukleinfelgen und Vielgummireifen aus - (Bildq: ebay/motor-circuit)



Und so, mit einer wirklich nur minimalen Korrektur der Felgen auf das ~14Zoll-Soll



Ein wirklich kleiner Eingriff, der keine höhere Entwicklungszeit benötigt hätte. Aber mit unglaublich großer Wirkung und in Folge deutlich zufriedeneren Endkunden. Meine Meinung!

Zitat:
Zitat von 44CMN Beitrag anzeigen

Allenfalls besteht ein mittelbarer Zusammenhang, einfach weil man aufgrund des Kosten-/Zeitdrucks die Modelle nicht mehr prüfen bzw. ändern kann oder will.

Das viel größere Problem ist die Umsetzung der Daten in ein Modell, da es eben nicht 1:1 übertragbar ist, was man einscannt.
Das unterschreibe ich zu 100%
Ich denke einfach, dass offensichtlich immer wieder die falschen Leute als Umsetzer und tw. auch Entscheider arbeiten. Leute die vielleicht sogar tüchtig und gut arbeiten, aber eben einfach kein Auge für Formensprache haben.
Und - was sicherlich auch ein großes Thema darstellt - ist die Kommunikationsproblematik ziwschen den Auftraggebern und der Umsetzern in China.
Ich hatte da einige Male mit dem Kosmann Martin darüber gesprochen und geschrieben. Er meinte nicht einmal, es wäre oft ein echter Kampf, damit tatsächlich das geschieht, was man gerne hätte.

Geändert von 911jp (15.03.2018 um 09:23 Uhr)
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Alt 15.03.2018, 10:06   #213   nach oben
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Zitat:
Zitat von 911jp Beitrag anzeigen
.... Was jedoch so kaum argumentierbar ist, sind die vielen eindeutigen, großen Formmängel (herstellerübergreifend) Denn diese würden oftmals lediglich einen 3 Sekunden-Kontrollblick benötigen, um als eindeutig falsch identifiziert werden zu können ...
Genau das geht mir auch nicht in Kopf hinein. Leute mit einer entsprechenden Ausbildung sehen das sofort. Das habe ich schon oft genug erlebt, wenn mich Kunden besuchen, die das einem Halbblinden wie mir nahebringen.

Verrückterweise behaupten die Hersteller, dass genau der Kontrollschritt von entsprechenden Fachleuten gemacht wird. Ich kann es nicht glauben, deshalb schreibe ich auch "behaupten".

Es kann aber auch sein, dass hier einfach von Prozessschritt zu Prozessschritt Informationen verloren gehen. Anstatt korrigerter Vorgaben, werden dann z. B. doch wieder die alten Vorgaben genommen.
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Alt 15.03.2018, 11:03   #214   nach oben
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Zitat:
Zitat von eschermodellbahner Beitrag anzeigen
Verrückterweise behaupten die Hersteller, dass genau der Kontrollschritt von entsprechenden Fachleuten gemacht wird. Ich kann es nicht glauben, deshalb schreibe ich auch "behaupten".
Naja, die Frage ist ja noch, welche selbstberufenen Fachleute das sind... Ich habe mal die Stellungnahme eines renomierten Herstellers zu einem Modell gelesen, da wurde einem sofort klar, dass der Verfasser keine Ahnung von dem Modellvorbild hatte....
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Alt 15.03.2018, 11:40   #215   nach oben
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Naja, die Frage ist ja noch, welche selbstberufenen Fachleute das sind... Ich habe mal die Stellungnahme eines renomierten Herstellers zu einem Modell gelesen, da wurde einem sofort klar, dass der Verfasser keine Ahnung von dem Modellvorbild hatte....
Das ist genau mein Thema. Wie gesagt, ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Kunden mit der entsprechenden Ausbildung die Fehler in ein paar Sekunden sagen können.

Ein paar Forumsmitglieder sind bekannterweise auch fachlich vorbelastet. Die kannst Du nach einem Gelage nachts wecken, die können Dir dann trotzdem relativ schnell sagen, was nicht passt.

Selbst vermute ich, dass das es in der Tendenz eher ein Kommunikationsproblem ist, also die Schnittstelle Entwickler/Produktion.
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Alt 15.03.2018, 11:57   #216   nach oben
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Wenn man zu Eueren ganzen Argumenten noch die "Probleme nahezu aller Betriebe" hinzuaddiert, dann kann man es vielleicht verstehen warum es so ist, wie es ist. Aber Aktzeptieren muss man sowas nicht.

Ich meine die üblichen Probleme:
  • Die Banken diktieren (auch dank BaselII) mit Ihren ausgeprägten Quartals- und Kennzahlendenke direkt in den Betrieb hinein
  • Die Gewinnerwartungen der Unternehmen/Konzerne/Investoren/Aktioäre sind zu hoch und zu kurzfristig gedacht
  • Das Personal ist wegen der Bedingungen und der Bezahlung frustriert
  • Auch wenn man etwas als Mitarbeiter ändern will, kommt zum tragen, dass die Investoren einen kürzeren Eintwicklungszyklus nicht aktzeptieren und die sitzen nunmal am Geld. Und das sagt, bringt immer schneller immer mehr Modelle raus, der Rubel muss rollen... auf, auf sonst seit ihr weg...
  • Leute die es wirklich draufhaben werden nicht eingestellt, weil es (Lenn schrieb das neulich an anderer Stelle) genügend freiwillige Praktikanten in dem Designsektor gibt die noch immer glauben groß rauszukommen

Das steckt alles noch zusätzlich mit drin und wir kennen das ja seit Jahren, man denke nur an die Privatisierung von DHL und Telekom. Und was solls, die Kunden aktzeptieren es ja, es gibt ja keine Alternativen.

Ich glaube es auch gerne, dass man Kämpfe gegen Lieferanten führen muss. Jeder der mal ein Haus gebaut oder renoviert hat, weiß, dass das nicht immer so einfach ist, oder auch machbar sein muss...Und da interessiert es einen Handwerker/Modellautoproduzent nicht ob Du ne Nachbesserung/Änderung haben willst. Die Auftragsbücher sind voll, friss oder stirb.

Wenn so ein Ferrari oder Alfa ernsthaft wolle, würde ich den vermutlich auch kaufen und die Mängel aktzeptieren...

Traurig, traurig....
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Alt 25.03.2018, 03:52   #217   nach oben
columbo
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Was bitte schön hat der Preis mit der Modelltreue zu tun? Ob ein Modell 30 oder 300 € kostet ist doch für die Formgenauigkeit völlig egal, dass das "Billig"-Modell einfacherer Details hat, eingegossene Fensterrahmen oder Türgriffe oder so, sehe ich ein, aber warum der Preis eine Rechtfertigung für eine besch... Form sein soll, erschließt sich mir nicht. Andere Hersteller - man schaue beispielhaft die Norevs an, die es auch in Die-Cast-geschlossen gibt, wie den 123 Coupé z.B. - leisten sich diese Schnitzer nicht, und das zu gleichen Preisen.

Bei KK ist leider mindestens die Hälfte der Modell ein Griff ins Klo, wenn man den S123, den E23 oder den Hebmüller anschaut, läuft es mir kalt den Rücken runter.
Du hast natürlich im Idealfall Recht, aber NOREV kann man nicht mit KK Scale vergleichen. NOREV ist RIESIG, produziert in allen Massstäben tolle Modelle zu unschlagbaren Preisen, KK Scale ist ein temporäres Händler-Label, da werden kurzsichtig Modelle herausgebracht, um ein wenig von dem Profit-Kuchen ab zu bekommen - was nicht verwerflich ist - aber das Interesse solcher Firmen ist nicht nachhaltig. Daher sind nur wenige Modelle solcher Händler Labels für Sammler eines Kaufs würdig.

Der Modellauto Markt teilt sich im wesentlichen auf in Massenhersteller und mehr oder wenig "professionell" arbeitende Kleinserienhersteller. Das beste Beispiel für "schwankende" Qualität ist für mich Tecnomodel. Mal TOP mal FLOP. Aber das ist menschlich durchaus verständlich.

@HARDY

Ob Autoart mit composite besser fährt, kann ich nicht beurteilen, ich hab - glaub ich - nur ein composite Modell - eigentlich schade, aber ich kauf nur noch "alte" Autoarts....
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Geändert von columbo (25.03.2018 um 04:17 Uhr)
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Alt 25.03.2018, 12:51   #218   nach oben
raidou
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Das ist genau mein Thema. Wie gesagt, ich mache immer wieder die Erfahrung, dass Kunden mit der entsprechenden Ausbildung die Fehler in ein paar Sekunden sagen können.

Ein paar Forumsmitglieder sind bekannterweise auch fachlich vorbelastet. Die kannst Du nach einem Gelage nachts wecken, die können Dir dann trotzdem relativ schnell sagen, was nicht passt.

Selbst vermute ich, dass das es in der Tendenz eher ein Kommunikationsproblem ist, also die Schnittstelle Entwickler/Produktion.
Auch, aber nicht nur. Es liegt vorrangig tatsächlich an den Fähigkeiten des jeweiligen Formenbauers, also seinem Auge für Formen/Proportionen und dem Gespür, diese zwar maßstäblich korrekt aber dennoch im Gesamtbild harmonisch umzusetzen, sie also ggf. etwas zu reduzieren oder aber überzubetonen.

Ich habe ja nun selbst die Erfahrung mit LS Collectibles hinter mir. Zum einen war da sicherlich die Sprachbarriere in der Übersetzung Deutsch -> Englisch -> Chinesisch. Aber auch wenn man etwas 3-12 mal erklärt, mit Originalfotos belegt und auf Modellmusterfotos eingezeichnet hat, wurde es trotzdem nicht korrekt umgesetzt.
Inzwischen ist einer meiner FB-Freunde, seines Zeichens langjähriger Automobildesigner in Diensten von u.a. Mercedes, Porsche und BMW, ebenfalls im Supporter-Team von LS tätig, ebenfalls mit sehr viel persönlichem Enthusiasmus und ebenfalls mit der frustrierenden Erfahrung, dass die Jungs dort die Umsetzung einfach nicht so gebacken kriegen.
Die Kluft besteht also tatsächlich eher zwischen Zuhören und Machen.
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